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  Chronik
 






Auszug aus den "Niederbayerischen Heimatblättern"

Die älteste Schule in Loizenkirchen konnte bis 1686 zurück erforscht werden, wo der Lehrer im Schlößl, dem ehemaligen Edel- und Herrensitz, die Schule hielt.
Abwechselnd hielt sich der Lehrer auch in Aham auf. Zu verschiedenen Zeiten war überhaupt kein Lehrer da und zeitweise hielten gewöhnliche Männer, die lesen und schreiben konnten Schule in ihren Häusern. Es gab noch keinen Schulzwang und die Kinder gingen zur Schule, wenn sie Freude daran hatten.
Nach einer Urkunde im Staatsarchiv konnte 1610 in Loizenkirchen niemand lesen und schreiben außer dem Pfarrer. 1795 konnten 7 Personen schreiben und im Jahr 1845 war es schon die Hälfte der Gemeindebürger.
Im Jahr 1781 wurde in Loizenkirchen eine offizielle Schulstelle errichtet.
1838 wurde unmittelbar vor der Kirche ein einstöckiges Schulhaus gebaut.
Die Mädchen gingen in die Klosterschule, die 1896 eingeweiht wurde und als Konventsunterkunft der Schulschwestern diente. Diese unterrichteten bis 1964.
1953/54 wurde ein neues Knabenschulhaus errichtet, das erste Schulhaus nach 40 Jahren im Landkreis. Damals hieß es in der Vilsbiburger Zeitung: "Loizenkirchen hat die modernste Schule".
Ab dem Jahr 1961/62 waren die Knaben- und Mädchenschule zur gemeinsamen Volksschule Loizenkirchen zusammengelegt worden. 1971/72 musste die Oberstufe infolge Schulreform nach Gerzen abgegeben werden, die Grundschule blieb erhalten.
Im Jahr 1992 begannen die Planungen für den Neubau des heutigen Schulgebäudes in Aham mit Außensportanlage, Laufbahn, Allwetterplatz, Rasenspielfeld und einer Mehrzweckhalle zur Nutzung für Schule und Vereine. Architekt Adolf Ruhland verstand es großartig ein neues Gemeindezentrum mit Schule und Außenanlagen zu errichten. Am 17. September 1996 fand die Einweihung statt.
Die Grundschule Aham ist eine einzügige Schule mit vier Klassen und fünf Lehrerinnen (vier hauptamtliche Lehrkräfte und eine Fachlehrerin für WTG) und einer Lehramtsanwärterin.
Der große Vorteil und die Stärke einer kleinen Schule ist ihre Überschaubarkeit und  der fast familiäre Rahmen, in dem sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Personal begegnen. Sie bilden eine
"Schulfamilie".